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Geld verdienen mit Twitter – Woche 1

Vor genau einer Woche habe ich das Live-Experiment zum Thema “Geld verdienen mit Twitter” gestartet und werde heute meine ersten Schritte vorstellen. Meine bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv und die Ziele die ich mir für die erste Woche gesetzt habe konnten alle erreicht werden.

Mein persönliches Ziel für die erste Woche war es 100+ Follower aufzubauen. Gestartet bin ich mit 36 und heute sind es 112. Das Ziel wurde also leicht übertroffen und ich bin sehr zufrieden. Die Technik die ich dazu verwende funktioniert sehr zuverlässig und täglich stoßen neue Follower hinzu. Natürlich könnte das auch wesentlich schneller gehen. Ich werde mir trotzdem Zeit lassen und auch den Followeraufbau Schritt für Schritt weiter beschleunigen.

Wie genau bin ich vorgegangen:

Zunächst habe ich mich mit zwei Tools auseinander gesetzt. Diese sind:

  • GoTwitr (Update: GoTwitr existiert nicht mehr – verwenden Sie stattdessen: TwitNerd)

Beide Tools in Kombination bieten genau das was ich brauche um Twitter möglichst zu automatisieren und viele Tätigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Im folgenden stelle ich die Tools kurz vor:

Socialoomph:

Socialoomph gibt es in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Version. Im Grunde erfüllt die kostenlose Version fast alle Funktionen die man für Twitter benötigt. Ich verwende nur 3 Funktionen und zwar folgende:

  • Automatisch follow wenn mir jemand folgt
  • Automatisch eine Direktnachricht an neue Follower senden
  • Automatisch unfollow wenn mir jemand nicht mehr folgt

Ich verwende diese Funktionen deshalb um das kommen und gehen auf meinem Twitter Account möglichst zum “kommen” und nicht zum “gehen” zu lenken. Vorher habe ich nur Leuten gefolgt die mich interessiert haben und viele neue Follower sind nach kurzer Zeit wieder gegangen. Inzwischen bleiben sogut wie alle Follower bestehen und die “Absprungrate” ist sehr gering.

Die automatische Direktnachricht dient zur Begrüßung der neuen Follower und zum Hinweis auf meine Website. Hier sollte man auf Werbung auf jeden Fall verzichten!

Socialoomph hat auch einen kleinen Nachteil: Die oberen Funktionen werden immer in Intervallen ausgeführt. Man kann es sich vorstellen wie eine Warteschlange. In der Regel dauert diese 4-10 Stunden bis z.B. die nächsten Direktnachrichten versendet werden. Am Anfang hat mich das ziemlich genervt, weil ich keine Ergebnisse zu sehen bekam … inzwischen berührt mich das weniger, weil Socialoomph die Funktionen komplett automatisch ausführt und ich nicht mehr darauf achten muss.

Noch eine Kleinigkeit: dieses Tool startet seine “Aktivitäten” erst 8 Stunden nach Einrichtung. Auch hier war ich anfangs etwas verwirrt. Einfach ein wenig Geduld haben.

TwitNerd:

Mit TwitNerd suche ich systematisch nach neuen Followern und unfollow händisch denjenigen die nicht zurückfolgen wollen. Die Funktionen hierzu sind: “Follow by Keyword” und “Who doesn’t follow me”.

Follow by Keyword:

Diese Funktion ist mir besonders wichtig. Ich gebe Schlüsselwörter ein und bekomme eine Liste mit Twitterusern die mit diesen Themen zu tun haben und mir noch nicht folgen. Da ich vor allem Twitter-Follower haben will die sich für mein Thema interessieren hat das einen besonders hohen Wert und gibt mir die Möglichkeit zielgenau meine zukünftigen “Follower” auszusuchen.

Zum Start bin ich täglich ~30 Twitterern die zu meinem Thema passen gefolgt. Nach 72 Stunden habe ich dann mit der “Who doesn’t follow me” Funktion diejenigen ausgemistet die mir nicht zurückgefolgt sind:

Who doesn’t follow me:

Hier gibt das Tool eine Liste derjenigen aus, denen ich folge aber die mir nicht zurückgefolgt sind. Anhand dieser Liste kann ich auswählen wem ich weiterhin folgen will und wem nicht. Es ist sehr wichtig, dass die Anzahl von Followern und denen den ich folge nahe beieinander liegt. Es macht einfach keinen guten Eindruck, wenn man 4000 Leuten folgt und nur 112 zurückfolgen…

Was sind meine Erfahrungen in der ersten Woche?

In erster Linie bin ich froh erstmal mit kostenlosen Tools gut über die Runden zu kommen. Mit diesen beiden Tools werden meine Anforderungen ausreichend erfüllt und ich bin soweit ganz zufrieden. Natürlich gibt es bessere und kostenpflichtige Tools die die Aufgaben noch schneller erledigen können … für den Anfang reicht meine Lösung auf jeden Fall aus.

Von Tweets habe ich diese Woche sogut wie alles gesehen. Von dezenten informativen Tweets bis zu Dauerwerbesendungen diverser Twitterer. Dass diese Twitterer nur kurzzeitig Erfolg haben und sehr schnell anfangen zu nerven werden diese schon noch begreifen. Ich für meinen Teil versuche eher auf informative Tweets zu setzen und ab und zu später dann einen Tweet auf einen Artikel im Blog verweisen, in dem ein Produkt vorgestellt wird.

Was mir auch aufgefallen ist: Am Wochenende ist die Aufmerksamkeit der Twitterer um ein vielfaches höher als unter der Woche. Das liegt wahrscheinlich daran, dass einfach weniger Leute twittern und so mehr Aufmerksamkeit für die “Nicht-Spammer” vorhanden ist (wobei die Spammer auch am Wochenende spammen ^^).

Interessant ist auch, dass ~25% der Leute denen ich mit Keyword-Follow folge auch zurückfolgen. Der Rest wird dann nach 72 Stunden aus meiner Liste geworfen.

Wie geht es weiter?

Die Follower-Anzahl muss noch weiter aufgebaut werden. Mein nächstes Ziel sind die 1.000 Follower was auch der Meilenstein sein wird um weitere Schritte einzuleiten um dann langsam Geld damit zu verdienen. In kleinen 100er Schritten werde ich mich dort hin arbeiten. Der nächste Artikel erscheint dann wenn dieser Meilenstein erreicht ist bzw. wenn ich vorher etwas interessantes erfahren habe. Auf gehts!

12 Kommentare zu "Geld verdienen mit Twitter – Woche 1":

  1. Siegmar | Geld verdienen im Internet

    sehr interessanter Bericht. Ich habe auch schon festgestellt, dass es einige sehr (nervige) Twitterer gibt – ständig nur Müll raushauen und dann denken, dass das jemand interessiert. Für mich ist das immer ein klares “unfollow” :-)

    Ich freue mich schon auf das Update!

    Gruß
    Siegmar

  2. Andreas

    Hallo Mario,

    ein sehr detaillierter und informativer Bericht. Gerade heute habe ich ebenfalls festgestellt, dass sich Twitter immer mehr zur Dauerwerbesendung entwickelt. Da heißt es wirklich selektiv beim Follower-Aufbau vorgehen.

    Bin mal gespannt, wie es bei Dir weitergeht ……

    Liebe Grüße
    Andreas

  3. Mario Hieber

    Es ist wirklich heftig was sich da manche leisten … bin da ein paar Leuten gefolgt die wirklich den ganzen Tag durchgehend im Minutentakt Werbung raushauen … NUR WERBUNG! … da war nichts sinnvolles dabei …

    Was mich wundert ist, dass denen trotzdem so viele Leute folgen … mir ist das nach 2 Tagen schon gehörig auf die Nerven gegangen ^^

    Liebe Grüße,
    Mario

  4. Klaus

    Hallo Mario,

    Twitter ist meiner Meinung nach ein gutes Werkzeug um interessierte Menschen auf meine Webseiten zu leiten.

    Und genau hier sehe ich das Problem mit diesen Tolls, die automatisch Follower generieren und so: Wen interessierts?

    Ich meine, wenn ich 10.000 Leuten folge kann und will ich doch niemals all diese Tweets lesen. Genauso ist es umgekehrt. Wenn ich 10.000 automatisch generierte Follower habe, liest doch kein Schwein meine Tweets.

    Ich folge grundsätzlich nur Menschen, die auch etwas interessantes für mich zu bieten haben. Wenn einer mich mit 10 sinnlosen Tweets am Tag nervt, fliegt er raus.

    Deshalb ist es mir lieber ich habe 50 Follower, die meine Nachrichten auch lesen, als 1000 die keinerlei Interesse an meinen Tweets haben.

    Viele Grüße
    Klaus

  5. Mario Hieber

    hey Klaus,

    danke für dein Kommentar. Generell hast du natürlich Recht, dass eine hohe Follower-Anzahl nichts bringt wenn sich keiner für die Tweets interessiert.

    Ich bin daher sehr bemüht nur Twitterern zu folgen, die sich mit meinem Thema beschäftigen bzw. sich dafür interessieren. Die Follower werden also in diesem Sinne nicht automatisch generiert, sondern immer noch per Hand ausgesucht! Natürlich verwende ich Tools die mir die Arbeit erleichtern (in diesem Fall goTwitr), allerdings ist das noch sehr sehr weit von einer kompletten Automatisierung entfernt!!

    Die Tools, wie ich sie einsetze sind Zeitsparer und Helferlein, aber das habe ich eigentlich im Artikel schon genauer erklärt.

    Ja, ich versuche eine möglichst hohe Follower-Anzahl als Basis für das Live-Experiment aufzubauen… um dann auch Ergebnisse zu sehen. Das ist das selbe wie bei einem Newsletter … wenn man ihn z.B. nur an 50 Menschen versendet, dann kann es gut sein, dass keiner davon den Newsletter liest. Bei 1000 Abonnenten steigen die Chancen dementsprechend.

    Es wäre etwas anderes wenn ich Katzenliebhaber als Follower suche und diese mit “Geld verdienen im Internet” Tweets beglücke … was ja nicht der Fall ist ;)

    Wie es weiter geht? Das Ziel sind erstmal die 1000 Follower, was für mich dann auch die Grenze für meine aktive Follower-Suche ist. Dann werde ich keine weiteren Follower aktiv suchen sondern nur mehr regelmäßig Tweets versenden, beantworten, etc.

    Noch was zum Schluss: Den Weg den ich hier mit Twitter gehe ist mein persönlicher Weg als Experiment. Ich sage nicht, dass es der perfekte Weg ist :)

    Liebe Grüße,
    Mario :)

  6. Klaus

    Hallo Mario,

    da hab ich dich wohl leicht mißverstanden. Sorry. Gegen Zeitspartools und kleine Helferlein ist natürlich nichts einzuwenden :-)

    Natürlich sollten die Follower auch Interesse am Thema haben, sonst bringts ja nix. Da hast du schon recht.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt wie sich dein Experiment entwickelt. Vielleicht lass ich mich ja noch überzeugen :-)

    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg dabei.

    Viele Grüße
    Klaus

  7. Eckbert | Branchen – Webkatalog

    Unter den vielen Twitter-Tools habe ich kürzlich ein besonders geniales gefunden (wenigstens finde ich es genial): kostenlos kann man hier voll automatisiert alle Twitterer aussortieren und unfollowen, denen man selbst folgt und die einem nicht zurückfolgen.

    Auf der Seite die sich unter dem unten stehenden Link auftut einfach auf “Manual” gehen und sich mit den Twitter-Daten einloggen. Man kann sowohl die nicht-folgenden aussortieren, als auch automatisch denen folgen, die man selbst als Followers hat und denen man bisher noch nicht gefolgt ist.

    Es spart wirklich einen Riesen-Haufen Zeit!

    Manchmal funktioniert das automatische Login nicht, dann einfach über “use old version of Mutuality tool” einloggen. Das hat bisher bei mir immer geklappt.

    Hier nun der Link:
    http://huitter.com/mutuality2/index.php

  8. Mario Hieber

    @ Klaus: Wir werden sehen wie es sich entwickelt :)

    @Eckbert: Danke für den Tool-Tipp… werde mir das mal genauer anschauen… Die von dir genannten Funktionen erfüllen die von mir oben genannten Tools übrigens auch.

    Liebe Grüße,
    Mario

  9. Volker Schiebel

    Hallo Mario,

    bin mal wieder eher zufällig hier auf Deiner Seite gelandet, werde mich auch gleich mal beim Newsletter anmelden, einige sehr interessante Beiträge.

    Hier zum Thema Twitter kann ich nur bestätigen, daß manche Twitter durchaus aus reine Werbeplattform sehen.

    Ich selbst unterhalte einige dutzend Accounts, teils themengerichtet, teils für die Bewerbung meiner Projekte, teils eben für den “wirklichen” persönlichen Austausch.

    Mein intensivster und auch persönlich genutzter Account umfaßt gerade mal knapp 300 Follower. Und selbst dort muß ich wöchentlich mehreren Followern entsagen.

    Wer meines Erachtens behauptet, bei einem Account von 10.000 + noch regelmäßig und intensiv die Tweets der Follower zu verfolgen, kann dies einfach nicht ersthaft machen.
    Außer, er hätte nichts anderes mehr vor im Leben :-)

    Die weiterhin viel Erfolg,
    freue mich auf Deine weiteren News.

    Beste Grüße
    Volker

  10. Mario Hieber

    Hallo Volker,

    danke für dein Kommentar :) Twitter ist wirkliche in mächtiges Tool wenn man es richtig einsetzt … die vielen Spammer machen es da einem leider nicht gerade leichter …

    bei mir ist es ebenso … habe auch mehrere Accounts, wobei ich mich seit einiger Zeit nur mehr auf einen (@mariohieber) konzentriere, da es mir sonst einfach zu unübersichtlich wird und ich einfach nicht mehr nachkomme…

    Dein Argument mit den vielen Followern kann ich bestätigen. Habe schon nach kurzer Zeit den Überblick verloren (siehe Woche 2: http://www.mariohieber.com/geld-verdienen-mit-twitter-woche-2/ ) …

    meine Lösung war es eine Liste für meine wichtigsten Twitterern zu erstellen wo ich die Nachrichten intensiv verfolge und daran teil nehme. Die gesamte Liste, wo Leute denen ich folge aufscheinen, scanne ich täglich in der Mittagspause und versuche interessante Nachrichten herauszufiltern … was oft gar nicht so einfach ist…

    Diese “Lösung” ist zwar nicht optimal, aber ich komme sehr gut damit zurecht :)

    Wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg :)

    Liebe Grüße,
    Mario

  11. Gioia

    hallo lieber Mario,

    ich bin auchbei twitter… habe mich damit aber noch nicht so dolle beschäftigt und erfahre das mit den tools zum ersten mal und finde es klasse.

    nur bekomme ich das leider nicht ganz hin. bei dem ersten link: “Socialoomph” da wo man dann auf der siete landet habe ich mich angemeltet. leider ist die aber nur auf english. gibt es die auch auf deutsch? dort muss ich noch schauen. weil ich jeden einzelnen text übersetzen muss. und das ist ganz schön nerfig und auch umständlich.
    aber bei dem zweiten link: “GoTwitr” der funktioniert leider nicht. Mache ich was faltsch?
    und wie mache ich das weiter?

    und was ist mit dem zweiten link/tool? kann ich das noch bekommen?

    ——————————–

    und hallo Eckbert,

    würde auch gerne dein tool ausprobieren der link funktioniert leider nicht.

    ich würde mich sehr freuen wenn ich eine antwort bekomme :-)

    lg gioia

  12. Mario Hieber

    Hallo Gioia,
    soweit ich weiß gibt es SocialOomph leider nur auf Englisch. GoTwitr scheint es wohl nicht mehr zu geben. Eine interessante Alternative dazu wäre vl. refollow.com (leider ebenfalls Englisch).

    Tipp: du kannst versuchen die Seiten mit dem Google Übersetzer zu übersetzen. Die Übersetzungen sind zwar alles andere als perfekt aber sicher eine kleine Hilfe :)

    Liebe Grüße,
    Mario

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